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Weltkulturerbe erleben beim Kappadokien Urlaub

Weltkulturerbe erleben beim Kappadokien Urlaub

Für den Kappadokien Urlaub bieten sich unterschiedliche Regionen an. Zu diesem Bereich zählen unterschiedliche Städte, die heute oder in der Vergangenheit der Türkei bekannt sind. Zu den bekanntesten Orten gehört Göreme. Sehenswürdigkeiten gibt es in mehreren Regionen in Kappadokien zu bestaunen.

Felsen Kappadokien

Urlaub buchen

Wenn ihr keinen Badeurlaub benötigt, solltet ihr Urlaub in Kappadokien buchen. In dieser Region sind viele Besonderheiten zu bewundern. Diese sind in der Türkei und weltweit einzigartig. Beim Buchen ist auf mehrere Bestandteile der Reise zu achten. Reisen nach Kappadokien werden als Pauschalreisen angeboten. Ebenfalls besteht die Möglichkeit im Rahmen einer Individualreise Flug und Hotel separat zu buchen. Zu empfehlen sind Rundreisen. Die Fahrten und Ziele sind durch den Veranstalter organisiert. Es stehen mehrere, unterschiedliche Reiseziele auf dem Programm. Eine Alternative stellen Tagesausflüge dar. Diese lassen sich in den Hotels buchen. Ist der Urlaub in der Region beabsichtigt, sind die Fahrten zu den einzelnen Stätten überschaubar. Die Angebote sind unterschiedlich und beziehen sich auf die Möglichkeiten und Besonderheiten. Der Service besteht bei den meisten Reiseveranstaltern.

Besonderheiten in Kappadokien entdecken

In dieser Region fanden einst vulkanische Tätigkeiten statt. Dies zeigt sich in den Gesteinen, die sich in dieser Region befinden. Zum Schutz dieser Bereiche wurde die Region Kappadokien und Göreme in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Die Asche ist auf eine Fläche von 10000 Quadratkilometer verteilt. Für eine weitere Nutzung haben die Menschen aus diesen Gesteinen Wohnungen und weitere Räumlichkeiten geschaffen.

Unterirdische Höhlenstädte

Zur Zeit der Verfolgung der Christen haben sich diese in die Höhlensysteme zurückgezogen. Diese wurden in mühsamer Handarbeit geschaffen. Große Teile, teils über mehrere Etagen befinden sich unterhalb der Erdoberfläche. Derinkuyu erstreckt sich über 14 Stockwerke, die in die Tiefe reichen. Diese entspricht einer Tiefe von 55 Metern. Die Bauwerke weisen ein Alter von 2000 Jahren auf. In den Systemen haben 3000 Menschen zusammen mit ihren zahlreichen Tieren gelebt. Die ursprünglichen Bauten wurden von den Hethitern vorgenommen. Christen haben 7. Jahrhundert eine Erweiterung um Kirchen geplant und umgesetzt.

Höhlenkirche in Göreme

In der Zeit vom 11. bis zum 14. Jahrhundert nach Christus wurden die zahlreichen Kirchen in die Steine in Göreme gehauen. Sie zählen bis heute zu den schönsten Kirchen in dieser Region der Türkei. Zu bestaunen sind mehrere Details. Die Bauwerke wurden ihrer gesamten Größe in die Felsen gehauen. Im Inneren sind zahlreiche Fresken zu bestaunen. Diese sind bis heute gut erhalten. Ihr solltet euch unbedingt die Fresken in Karanlik -, Yinlanli- und Elmalikirche.

Feenkamine

Die Feenkamine können im Rahmen einer Wanderung besucht werden. Die Gesteine sind vor 20 Millionen Jahren bei einem Vulkanausbruch entstanden. In einer Sage wird erzählt, dass in den Steinen Feen wohnten. Diese möchten Männer verführen. Die Steine erreichen eine Höhe von bis zu 30 Metern.

Festungsberge Ortahisar und Uchisar

In diesem Bereich von Kappadokien lassen sich ganze Städte bewundern, die in den Stein gehauen wurden. Der weiche Sandstein ist zu bearbeiten und lässt eine entsprechende Umsetzung zu. Der Aufbau wird einer klassischen Festung gerecht. Versteckte Räume und Gangsysteme sind beim Bau berücksichtigt worden. Die Wohnungen und Räume reichen bis auf die Sandsteinberge. Aussicht und Schutz wird aus dieser Perspektive geboten.

Schlucht im Ihlara Tal

Durch die Geschichte der Region in der Türkei sind viele Schluchten entstanden. Mit 15 Kilometern zählt die Ihlara Schlucht zu den längsten Schluchten der Türkei. Sie hat eine Tiefe von 150 Metern. In die Felswände wurden über die Jahre 50 Kirchen gehauen. Größtenteils sind sie auf das 11. Jahrhundert zurückzuführen. Zur Besichtigung der Kirchen müsst ihr den Wanderwegen folgen. Diese führen am Melendez Fluss entlang und in die Schlucht hinein.

Töpferkunst in Avanos

Avanos wird als Töpferstadt bezeichnet. In der Stadt wird das Handwerk ausgelebt. Direkt am roten Fluss gelegen liefert die Natur die notwendigen Materialien. Lehm und Wasser können die Einheimischen direkt aus dem Fluss entnehmen. Bis heute kann der Herstellung von Krügen und weiteren Gegenständen über die Schulter gesehen werden. Das eine oder andere Souvenir lässt sich beim Bummeln durch die Stadt entdecken. Highlights stellen die großen Figuren an, die ebenfalls aus Ton geschaffen wurden.

Unterhaltsame Abendprogramme in Kappadokien

Bei den Reisen nach Kappadokien kommt keine Langeweile auf. In dieser Region bieten sich zwei verschiedene Programme an, die in den Abendstunden zum Staunen führen können. Die Erlebnisse sind nicht in der Pauschalreise enthalten. Sie zählen zum Zusatzangebot vieler Veranstalter.

Tanz der Derwische

Die Mönche beherrschen bis heute die Kunst des meditativen Tanzes. Im Rhythmus der Musik drehen sich die Mönchen in den weißen Gewändern um ihre eigene Achse. Zu einem gewissen Punkt verfallen sie in Trance. Die Drehungen werden immer weiter geführt bis die Gewänder zu fliegen beginnen. Die Kunst wird seit Jahrhunderten weiter gegeben.

Türkische Nacht

Die Türkische Nacht bietet ebenfalls musikalische Unterhaltung mit Tanz. Hierbei wird der Tanz von Bauchtänzerinnen ausgeführt. In unterschiedlichen Szenen wird die Kultur der Türkei nachgestellt. Diese Unterhaltung wird mit einem ausgiebigen Essen verbunden. Sowohl der Gaumen, wie die Augen und Ohren kommen auf ihre Kosten.